Weird Xperience im Mai – Online

Hallo liebe Freunde von Weird Xperience. Vielen Dank dafür, dass so viele von Euch beim ersten Mal reingeschaut haben. Da hat es uns richtig Spaß gemacht auch die zweite Folge rauszuhauen. Diesmal geht es um unsere Vorstellung vom 24. Februar 2012 (auch wenn wir im Video behaupten es wäre 2013 gewesen) mit dem Kurzfilm „Zombie Warrior“ von Daniel Flügger und Jörg Buttgereits „Video Nasty“.

[youtube]https://youtu.be/gzS5_8qfQxU[/youtube]

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Weird Xperience im April – Online

Wenn man wegen der Corona-Pandemie nicht ins Kino kann, um Filme zu zeigen – dann trifft man sich eben online, um über Filme zu sprechen.

[youtube]https://youtu.be/x2-gAiiXWSk[/youtube]

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AKTUELLE KURZMELDUNG

Hallo, Freunde des besonderen Films.
Auch bei uns heißt es: Keine Ahnung, wann es weitergeht. Planmäßig wäre es am 19.4.2020 so weit, diesmal am dritten Sonntag im Monat, verschoben wegen Ostern. Da aber derzeit alles Mögliche verschoben ist, und die Kinos wohl auch dann noch geschlossen haben werden, wird das eher eng. Wir halten euch auf dem Laufenden.
Einige fragen sich, wie man die Kulturtreibenden und Veranstaltungsarbeitenden unterstützen kann, die ja gerade ohne Einnahmen sind. Wir kuratieren die Reihe ja ehrenamtlich, sind somit fein raus. Aber auch wir brauchen ein Kino. Also: Wenn ihr wollt und könnt, unterstützt die Kinos: Gutscheinkäufe helfen diesen, liquide zu bleiben. Also in unserem Falle Gutscheine vom Cinema Ostertor. Die sind natürlich auch bei Weird Xperience einlösbar. Das geht hier: https://cinema-ostertor.de/online-kinogutscheine
Bleibt gesund, bleibt sicher, schaut viele Filme.
Euer Weird Xperience Team

 

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Weird Xperience im März: COLOR OUT OF SPACE

Vorab erst einmal herzlichen Dank für den regen Zuspruch, den wir auch zu einem sperrigen, Underground-Film wie „Schramm“ erhalten haben. Im März wird es dann wieder etwas „publikumsfreundlicher“. Wir freuen uns sehr darüber, dass wir „Color Out of Space“ zeigen dürfen. Dies ist der erste Langfilm, den der legendäre Richard Stanley nach 23 Jahren Zwangspause wieder inszenieren konnte. Nach seinen beiden Kultfilmen „M.A.R.K. 13“ und „Dust Devil“ hatte er 1996 die Regie zu „DNA – Die Insel des Dr. Moreau“ übernommen. Die katastrophalen Dreharbeiten, bei denen Stanley des Sets verwiesen wurde, wurden vor ein paar Jahren in dem wunderbaren Dokumentarfilm „Lost Soul: The Doomed Journey of Richard Stanley’s Island of Dr. Moreau“ aufbereitet. Nun ist Richard Stanley wieder da und hat mit mit Nicolas Cage in der Hauptrolle H.P.Lovecrafts berühmte Geschichte von der „Farbe aus dem All“ neu verfilmt. Wir zeigen den Film am 08. März um 20:00 Uhr im Cinema Ostertor.

Die Familie Gardner zieht auf einen abgelegenen Bauernhof im ländlichen New England, um der Hektik des 21. Jahrhunderts zu entfliehen. Sie sind gerade dabei, sich an ihr neues Leben anzupassen, als ein Meteorit in ihren Vorgarten kracht. Das mysteriöse Ding, ein Aerolith, scheint mit der Erde zu verschmelzen und das Land und die Eigenschaften der Raum-Zeit mit einer seltsamen, jenseitigen Farbe zu infizieren. Zu ihrem Entsetzen entdeckt die Familie Gardner, dass diese fremde Kraft allmählich jede Lebensform mutiert, die sie berührt, einschließlich sie.

Bereits 2013 haben wir eine Verfilmung von Lovecrafts Geschichte in unserer Reihe gezeigt. Damals hat uns „Die Farbe“ von Huan Vu als eine der besten Lovecraft-Verfilmungen überhaupt sehr beeindruckt. Seitdem hatten wir schon einige Lovecraft-Verfilmungen im Programm. Auch Hauptdarsteller Nicolas Cage konnten wir erst kürzlich in „Mandy“ erleben. Nun kommt also zusammen, was wir schon immer mal zusammen sehen wollten: Lovecrafts kosmischer Horror und Cages Mega-Acting. Wir sind schon sehr gespannt!

„(…) the film works because it is clear that Stanley is not only working on the same wavelength as Lovecraft was when he wrote the original story, but has managed to transform the author’s decidedly purple prose into cinematic terms.“ – RogerEbert.com

„Richard Stanley schickt in seiner H.P.-Lovecraft-Adaption eine Familie um Nicolas Cage auf einen absoluten Horror-Trip, der in der letzten halben Stunde so richtig abgefahren wird. Der Film wirkt zwischendurch wie eine Mischung aus The Thing und Annihilation, doch dank einigen Lachern und dem halluzinogenen Bilderrausch muss Stanley den Vergleich nicht scheuen.“ – outnow.ch

„MANDY trifft AUSLÖSCHUNG als Alien-Monster-Gemetzel: Da steigt die Stimmung nicht nur bei Nicolas-Cage-Fans!“ – Filmstarts

Wir zeigen den Film im Original mit deutschen Untertiteln.

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Weird Xperience im Februar: „Schramm“ (1993)

Unser Film im Februar ist für uns ein Experiment. Haben wir uns in den letzten Monaten eher Publikumslieblinge gezeigt, führt uns der Februar-Film wieder zurück an unsere dunklen Wurzeln. Als wir noch viel wildes und experimentelles Zeug gezeigt haben. Erinnert sich noch jemand an “The Legend of Kaspar Hauser” oder “Liquid Sky“? Seit Ihr bereit, Euch von einem dreckigen, transgressiven Stück Underground verstören zu lassen? Dann treffen wir uns am 16. Februar um 20:00 Uhr im Cinema Ostertor.

“Schramm” ist ein Kultfilm des Deutschen Undergrounds. Der vierte und bis heute leider letzte Langfilm von Jörg Buttgereit, der spätestens nach dem Skandal um seinen “Nekromantik 2” – die Filmrolle wurde während einer Aufführung im Münchener Werkstattkino aus dem Vorführraum heraus beschlagnahmt – zu einer Ikone Deutscher Underground-Filmemacher wurde. Heute hat der Kulturbetrieb Jörg Buttgereit mit offenen Armen aufgenommen und er ist sehr erfolgreicher Theatermacher am Schauspiel Dortmund, schreibt und inszeniert Hörspiele für den WDR und hat mit seinem Superhelden “Captain Berlin” auch die Deutsche Comic-Szene aufgeräumt.

Jörg Buttgereit ist, das lässt sich wohl ohne Übertreibung behaupten, eine lebende Legende. Wenn man nach dem Genre fragt, in dem Buttgereit sein legendäres Unwesen treibt, wird die Sache aber schon schwieriger. Nicht nur, dass er im Bereich Film, Theater, Hörspiel, Comic und Filmkritik tätig ist – Buttgereit unterwandert gern die Erwartungen, die man gemeinhin an Genres stellt und kreiert sich seine eigenen. Gemein ist seinen Werken jedenfalls das Interesse an jenen seelischen Abgründen, die von der Gesellschaft gern verdrängt, geächtet oder gefürchtet werden.“ – Oliver Stangl, ray Filmmagazin

Der Film zeigt den Alltag des Taxifahrers Lothar Schramm, der für seine Umgebung ein scheinbar ganz normales Leben führt und eine rein freundschaftliche Beziehung zu seiner Nachbarin Marianne, einer Prostituierten, pflegt. Hinter dieser Fassade jedoch steckt ein Serienkiller mit starken psychischen Problemen, der mehr und mehr die Grenze zwischen Realität und eigener Fiktion aus den Augen verliert.

Losgetreten vom immensen Erfolg von „Das Schweigen der Lämmer“ (1991) kam Anfang der 90er eine Lawine von Serienkiller-Filmen in die Kinos und Videotheken, die den Serienkiller als hochintelligenten, diabolischen und irgendwie „sexy“ Filmschurken präsentierten. Dem wollte Jörg Buttgereit etwas gegenüberstellen, was deutlich realistischer und weniger „glamourös“ ist: Ein nach außen hin unauffälliger Kleinbürger, nach innen aber ein Psychopath, der sein Sexualleben mit einem Gummitorso teilte, Menschen ermordete und zu selbstzerstörerischem Masochismus neigte. Sein Lothar Schramm wird vom Schlagzeuger der legendären Band „Mutter“, Florian Koerner von Gustorf, gespielt. Die Musik wurde von seinem Band-Kollegen Maximilian Müller mit komponiert.

Nach dem Hauptfilm zeigen wir noch das in letztem Jahr mit dem Segen von Jörg Buttgereit entstandene, 10-minütige, surreale Stop-Motion-Sequel „Tomorrow I Will Be Dirt“ des britischen Künstlers Robert Morgan als deutsche Kinopremiere.

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Wir sagen einfach mal „Danke!“

Liebe Freundinnen und Freunde von Weird Xperience,

in den Tagen zwischen den Jahren hält man ja traditionell immer ein wenig inne und erinnert sich an die vergangenen zwölf Monate. Und in Sachen “Weird Xperience” waren das zwölf gute Monate. Wenn wir an Zeiten denken, in denen wir im City 46 eine 35mm Kopie von Jess Francos “Sie tötete in Ekstase” fast unter Ausschluss der Öffentlichkeit gezeigt haben oder in der etage3 die Veranstaltung vor vielleicht drei oder fünf Leuten durchgeführt haben, dann erscheint uns das mittlerweile ganz weit weg. Heute haben wir fast schon Angst, aus einem schönen Traum zu erwachen.

Und der Grund dafür seit: IHR! Diejenige, die regelmäßig zu unseren Filmen kommen, die ihr zu bekannten Gesichtern geworden seit, mit denen man hinterher auch ein paar nette Worte wechselt. Ohne euch gäbe es uns schon lange nicht mehr und darum sagen wir von ganzem Herzen: DANKE!

Wir hoffen, dass ihr auch 2020 wieder dabei seit, und wir Eure Erwartungen weiterhin erfüllen werden. Weiter geht es am 12. Januar mit „Why Don’t You Just Die!“, und für die Monate drauf haben wir auch schon feste Pläne. Lasst Euch überraschen!

Bis dahin wünschen wir Euch allen einen GUTEN RUTSCH UND EIN FROHES NEUES JAHR!

Marco & Stefan

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Weird Xperience im Januar: WHY DON’T YOU JUST DIE!

Auch im nächsten Jahrzehnt (sprich im Januar) heißt es im Cinema Ostertor Weird Xperience. Zum Jahresauftakt haben wir uns diesmal Gäste aus Russland geholt. Zumindest auf der Leinwand, denn im echten wahren Leben möchte man den seltsamen Gestalten, die in WHY DON’T YOU JUST DIE! in einer Moskauer Wohnung aufeinandertreffen, wohl lieber nicht begegnen. Um den Film zu beschreiben werden u.a. Vergleiche zu „Itchy & Scratchy“ gezogen.

 

Kino-Zeit schreibt: „Eine erbarmungslose Kammerspiel-Achterbahnfahrt voll greller Splatter-Action, blutiger In-Fights und jeder Menge schwarzem Humor.“ Das Fantasy Filmfest meint, WHY DON’T YOU JUST DIE! „sprengt (…) genüsslich alle Grenzen des guten Geschmacks.“ Und der Hollywood Reporter hält fest: „Russian director Kirill Sokolov’s debut feature is a roaring rampage of revenge with a biting comic tone.“

 

Worum geht es eigentlich in dieser „splatterpunk action comedy drenched in gleefully dark Russian humor“? Matvey (Aleksandr Kuznetsov) steht mit einem Hammer in der Hand vor der Wohnungstür von Andrey (Vitaliy Khaev). Er will Andrey töten, schließlich hat dessen verärgerte Tochter Olya (Evgeniya Kregzhde) ihn darum gebeten. Und Matvey ist hoffnungslos in Olya verliebt. Doch Andrey ist Polizist und schlimmster Vater der Welt. Und er ist wahrlich kein leichtes Opfer. So entbrennt schnell ein Kampf um Leben und Tod, der immer größere Kreise zieht …

Das klingt nach jeder Menge völlig abgedrehten und extrem blutigen Spaß. Der perfekte Jahresauftakt für unsere Reihe. Natürlich zeigen wir den Film auch wieder im Original mit deutschen Untertiteln. Lost geht’s am 12. Januar 2020, diesmal um um 20:30 Uhr. Wir freuen uns auf Euch!

 

[youtube]https://www.youtube.com/watch?v=9PN0VtvmMqg[/youtube]

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Weird Xperience im Dezember: DAVE MADE A MAZE

Der zweite Versuch! Nachdem im November „Dave Made a Maze“ aufgrund technischer Schwierigkeiten ausfallen lassen mussten, hatten wir noch im Kino versprochen, den Film im Dezember nachzuholen. Und zu unserem Wort stehen wir natürlich!

Wir zeigen “a feature-length adventure comedy using practical effects and stop-motion animation”. DAVE MADE A MAZE hat bereits auf vielen Festivals rund um die Welt abgeräumt. So gewann Bill Wattersons erster Spielfilm u.a. beim renommierten Sitges Film Festival in Spanien den Preis in der Kategorie „New Visions“, beim Fantaspoa in Brasilien Preise für besten Film und beste Regie, jeweils den Publikumspreis beim Strasbourg European Fantastic Film Festival, beim Boston Underground Film Festival, Calgary Underground Film Festival und dem deutschen Shivers Film Festival. Bei uns läuft DAVE MADE A MAZE am Sonntag, den 8. Dezember wie gewohnt im Cinema Ostertor um 20:00 Uhr in der Originalfassung.

Dave (Nick Thune) ist Künstler, hat in seinem Leben allerdings noch nichts Erwähenswertes geschaffen. Aus Frustration baut er sich ein Fort aus Pappkartons in seinem Wohnzimmer. Als er sich darin zurückzieht, entspinnt sich im Innern eine magische Welt voller Fallen, Gefahren und Kreaturen – er sieht sich gefangen in und bedroht von seiner eigenen Kreation und kann nicht mehr aus eigener Kraft entkommen. Daves Freundin Annie (Meera Rohit Kumbhani) stellt ein exzentrisches Rettungsteam zusammen, um dem Gefangenen aus der Patsche zu helfen – obwohl dieser sie ausdrücklich vor einem Betreten des Labyrinths warnt.

“Wildly inventive…an impressively crafted feature that’s full of frequent surprises” – The Hollywood Reporter

“Sympathisch, schrullig, visuell wunderbar kreativ und zumindest an einer Stelle herzerweichend: „Dave Made a Maze“ ist eine charmante Fantasykomödie über einen Mann, der in seinem Kartonlabyrinth verlorengeht.“ – Oliver Armknecht, film-rezensionen.de

„Der abstrus-fantastische Abenteuerfilm entführt in eine höchst lebendige Welt aus Papier, in der es viele Herausforderungen zu meistern gilt. Eine dramaturgisch nicht immer zwingende, aber wunderbar fabulierende Melange aus Horror und Bastelstunde.“ – Filmdienst

„Regisseur Bill Watterson, Co-Autor Steven Sears und ihrem Team ist eine absurde Komödie geglückt, die in jeder Einstellung vor Einfallsreichtum strotzt und Kulturpessimisten den Glauben ans Kino als kreativem Ort zurückgibt.“ – Spielfilm.de

„ (…) Bill Watterson (ist) mit DAVE MADE A MAZE ein erfrischend skurriler, kleiner Partyfilm gelungen, der ganz auf den Einfallsreichtum seiner Macher setzt und seine Stärken die meiste Zeit über gekonnt ausspielt.“ – Manifest – das Filmmagazin

[youtube]https://www.youtube.com/watch?v=SzikIwPPle0[/youtube]

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Weird Xperience im November: Überraschungsfilm

ACHTUNG:Wir haben es bis zur letzten Sekunde versucht, aber Dave wollte heute nicht aus der Maze. Deshalb zeigen wir einen Ersatzfilm. Eine spanische Produktion von 2017. Genre: Komödie/Thriller/Horror.

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Weird Xperience im Oktober: SANTA SANGRE

Diese Ehre wurde bislang wenigen Regisseuren innerhalb unserer Weird-Xperience-Reihe zuteil: Innerhalb eines Jahres zeigen wir bereits zum zweiten Mal ein Werk des großartigen chilenische Regievisionär Alejandro Jodorowsky. Am Sonntag, den 13.10. um 20:00 Uhr zeigen wir in unserer cineastischen Heimat dem Cinema Ostertor Jodorowskys 1989 bei den Filmfestspielen in Cannes uraufgeführten Santa Sangre.

Die Kindheit in einem mexikanischen Zirkus endet für den angehenden Magier Fenix in einem wahren Albtraum: Nachdem sein messerwerfender Vater der religiös eifernden Mutter beide Arme abgetrennt hat, richtet er sich vor den Augen seines Sohnes selbst. Der junge Fenix landet daraufhin schwer traumatisiert in einer Nervenheilanstalt. Erst als Jahre später seine Mutter wieder auftaucht, gelingt ihm als Erwachsener die Flucht – als Instrument der Rache für die entstellte Frau, in deren Namen Fenix nun zahllose blutige Morde zu verüben hat. Kann die taubstumme Alma ihn auf den rechten Pfad zurückführen?

Dieses visuell eindrucksvollen Meisterwerk wurde von Dario Argentos kleinem Bruder Claudio produziert, was man diesem verstörende Trip auch anmerkt. So stammt die Filmmusik vom Briten Simon Boswell, der bereits zu Dario Argentos „Phenomena“ und dem von Argento präsentierten „Demoni 2“ die Musik beisteuerte. In der Hauptrolle glänzt Jodorowskys Sohn Axel, der für seine Leistung für den Saurn Award der Academy of Science Fiction, Fantasy & Horror Films nominiert wurde. Sein jüngeres Ich gibt sein kleiner Bruder Adan ( in dem wundervollen, autobiographischen „Endless Poetry“ spielt er 27 Jahre später dann den jungen Alejandro Jodorowsky).

Obwohl weitaus gradliniger erzählt als Jodorowskys vorangegangenen Filme, hat „Santa Sangre“ auch nach 30 Jahren nichts von seiner surrealen Kraft eingebüßt.

Kritikerpapst Roger Ebert vergab 4 von 4 Sternen und lobte Santa Sangre als vielseitiges Werk: „Santa Sangre einen Horrorfilm zu nennen, wäre ungerecht gegenüber einem Film, der sich außerhalb aller Kategorien bewegt. Zusätzlich zu seinen tief reichenden Qualitäten, ist es jedoch ein Horrorfilm, einer der besten, und nach dem geduldigen Ertragen zahlloser Tote-Teenager-Filme, erinnert mich Alejandro Jodorowsky daran, dass wahrer Psycho-Horror auf der Leinwand möglich ist – Horror, Poesie, Surrealismus, psychischer Schmerz und obskurer Humor, alles auf einmal.“

Daniel Wagner schreibt auf film-rezensionen.de: „Angesiedelt im autobiografischen Zirkusmilieu, lässt „Santa Sangre“ den Zuschauer lächelnd, schockiert, beeindruckt, angeekelt und nachdenklich zurück“.

[youtube]https://www.youtube.com/watch?v=rpl8bWYk5RU[/youtube]

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