Weird Xperience im Dezember: THE TEXAS CHAINSAW MASSACRE (USA 1974)

A poster for Tobe Hooper’s 1974 horror film ‚The Texas Chain Saw Massacre‘ starring Gunnar Hansen. (Photo by Movie Poster Image Art/Getty Images)

Es war der 10. Juni 2015. Damals waren wir erstmals beim damaligen Open-Air-Kino am Schlachthof zu Gast. Unter glühender Sonne zeigten wir vor ca. 100 Zuschauern Tobe Hoopers Terror-Film-Klassiker THE TEXAS CHAINSAW MASSACRE von 1974. Wetter und Ort waren einfach die perfekte Kulisse für ein intensives Filmerlebnis und eine der schönsten Vorstellungen, die wir mit Weird Xperience auf die Beine gestellt haben. 8 ½ Jahre später steht wieder eine ganz besondere Weird-Xperience-Vorstellung an und was wäre dafür besser geeignet, als noch einmal THE TEXAS CHAINSAW MASSACRE auf die große Leinwand zurück zu bringen?

Wie Ihr wahrscheinlich alle mitbekommen habt, wurde das Cinema von der Familie Settje, die uns in den letzten fünf Jahren super unterstützt hat, verkauft. Dadurch mussten wir uns dann auch noch einmal neu aufstellen und bedanken uns ganz herzlich bei den Bremer Filmkunsttheatern, dass wir die Möglichkeit haben, ab Dezember unsere Reihe in unserer alten Heimat erst einmal weiterzuführen.

Am Sonntag, den 10. Dezember um 20:00 Uhr geht es via dem Cinema Ostertor also noch einmal in die texanische Einöde, wo eine Kannibalen-Familie ihr Unwesen treibt. Natürlich in der englischsprachigen Originalversion.

Sally fährt zusammen mit ihrem Freund Jerry, ihrem im Rollstuhl sitzenden Bruder Franklin und zwei weiteren Freunden nach Texas , um dort das Haus ihres verstorbenen Großvaters zu besuchen. Auf dem Weg dorthin, haben die fünf Freunde eine verstörende Begegnung mit einem scheinbar verrückten Anhalter. Doch dieser ist nicht der einzige Schrecken, der sie erwartet. Am Ende ihrer Reise werden sie mit einem unfassbaren Grauen konfrontiert…

Willkommen im amerikanischen Albtraum.– Michael Kienzl, critic.de

„The Texas Chainsaw Massacre“ ist ein Film wie kein anderer. Mit kaum Geld, aber großer Konsequenz zum Anschlag gedreht. Die Zutaten mögen grob sein, das Schauspielvermögen begrenzt, aber alles, was in anderen Fällen einem Werk abträglich wäre, summiert sich hier zur vollen texanischen Dröhnung.– Ekkehart Knörer, taz.de

The Texas Chainsaw Massacre ist auch heute noch ein echtes Erlebnis. (…) Es ist vor allem die Feststellung, dass Tobe Hoopers schlichte, aber enorm effiziente Inszenierungsweise bis zum heutigen Tage nichts von ihrer grausigen Faszination verloren hat. Die implizite Explizitheit der Bilder, das bizarr-schöne Setdesign und die Spezialeffekte, das Wummern, Krachen, Gnarzen und Grunzen auf der Tonspur, die Schlichtheit des Storytelling, das sich nicht lange mit gewundenen dramaturgischen Ellipsen aufhält (von der eher satirisch zu nennenden Figurenzeichnung des Beginns mal ganz abgesehen) – all das wirkt auch heute noch ungeheuer lebendig (nun ja…) und so, dass man bedenkenlos ganze Heerscharen von Nachwuchsfilmern vor die Leinwand platzieren kann, damit sie begreifen, dass gerade aus der Beschränkung der (auch finanziellen) Mittel Filme entstehen können, die unmittelbar an die Synapsen und Eingeweide der Rezipienten andocken und den Zuseher nicht mehr loslassen. – Joachim Kurz, kino-zeit.de

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