Weird Xperience + Bunkbeat präsentieren: Film & Konzert PLUS 10-Jahre-Geburtstagsparty!

Film & Konzert im Karo in der Reuterstr. in Walle geht in die zweite Runde! Einlass und Abendkasse ab 19:00 Uhr, Filmbeginn 20:00 Uhr, danach Konzert und anschließend Geburtstagsparty!

Erst zeigt Weird Xperience einen deutschen Skandalfilm von 1982 in dem der Sänger der legendären Band Rheingold eine der Hauptrollen spielt und von einer damals noch sehr junge TV-Moderatorin fan-fan-fanatisch angehimmelt wird. Ein Fressen für die Bravo!

Danach spielen NEW DAYS DELAY! New Days Delay ist eine deutsche Band, die im Herbst 1999 in Bremen gegründet wurde und Elemente aus Pop-Punk, Electropop, Gothic und Surfmusik verarbeitet.

Und nach dem Konzert heißt es dann: Happy Birthday Weird Xperience! Seit 10 Jahren gibt es die Filmreihe nun schon. Weshalb Stefan und Marco mit Euch feiern wollen und unterstützt von Andreas vom Bunkerbeat für Euch Platten auflegen.

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Weird Xperience im November: DROP OUT (1998)

Und am 20. November um 19:00 Uhr sind wir endlich auch wieder auch in unserer Heimat im Cinema Ostertor anzutreffen. Der November-Film bei Weird Xperience hat den vielleicht etwas seltsam klingenden Namen: DROP-OUT – NIPPELSUSE SCHLÄGT ZURÜCK. Eine 90er-Jahre-Underground-Chaos-Komödie von Beatrice Manowski, die nun in restaurierter Fassung wieder bundesweit in die Kinos kommt.

Marion Niplowski, genannt Nippelsuse trennt sich von ihrem Freund, einem erfolglosen Maler und erfolgreichen Rumhänger. Mitten im Winter steht sie plötzlich ohne Dach über dem Kopf auf der Straße. Als Sängerin glücklos, mietet sie sich einen billigen Büroraum. Weil ihr kein anderes Gewerbe einfällt, behauptet sie, Privatdetektivin zu sein…

Beatrice Manowski („Nekromantik“) drehte zusammen mit Wolfgang Büld („Manta, Manta“, aber auch „Punk in London“ und „Penetration Angst“) mit „Drop Out“ das feministische Underground-Gegenstück zur (meist von Männern dominierten) Slacker-Komödie.

„Ist es ein Neo-Noir, ein Erotikthriller? Eine derangierte Großstadtkomödie, ein Sittenporträt eines zugekoksten 90er-Hamburgs? In jedem Fall ist Drop Out (1998) ein Film, der in seiner Großspurigkeit im deutschen Kino Seltenheitswert hat.“ – critic.de

„Drop Out ist eine irre Komödie, wie sie nur in den 90ern entstehen konnte, die eintaucht in den Club-Underground von Hamburg. Die das Rumhängen und die Suche nach Hedonismus feiert. Die von Drogen und Freiheit erzählt und von dem Geld, das man dazu benötigt, aber nicht hat.“ – kino-zeit.de

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November-Ankündigungen: Der heiße Weird-Xperience-Herbst!

Der November wird heiß! Ein Event von oder mit Weird Xperience jagt das nächste.

Wir beginnen am 5. November mit etwas ganz Neuem. Film & Konzert! Im legendären Karo in Walle (Reuterstr.) werden wir in Kooperation mit Bunkerbeat erst einen Film zeigen (ein britischer Vampirfilm aus dem Jahre 1972 – mehr verraten wir da nicht) und danach legen The Owned Up! los. The Owned Up! sind inspiriert von Bands wie Small Faces, The Who, Thee Headcoats oder Link Wray & His Raymen, dabei besticht ihr Programm überwiegend aus Eigenkompositionen. Wir freuen uns sehr drauf! Einlass ab 19:00 Uhr, Filmbeginn um 20:00 Uhr.

 

Am 11. November sind wir beim mittlerweile 3. HyperHorrorHappening im Kommunalkino City46 zu Gast und dürfen da in zwei unserer absoluten Lieblingsfilme einführen: Mario Bavas „Die Stunde, wenn Dracula kommt“ und Dario Argentos „Suspiria“! Ein Traum! Das HyperHorrorHappening hat auch noch mehr zu bieten, z.B. den extrem weirden japanischen „Spiralenfilm“ „Uzumaki“. Und am 12. November gibt es noch mehr Programm, welches sich in diesem Jahr ganz um das Thema Hexen dreht. Dann aber ohne unsere Beteiligung – was Euch aber nicht abhalten soll!

Und am 20. November sind wir dann endlich auch wieder in unserer Heimat im Cinema Ostertor anzutreffen. Der November-Film bei Weird Xperience hat den vielleicht etwas seltsam klingenden Namen: DROP-OUT – NIPPELSUSE SCHLÄGT ZURÜCK. Eine 90er-Jahre-Underground-Chaos-Komödie von Beatrice Manowski, die nun in restaurierter Fassung wieder bundesweit in die Kinos kommt.

Marion Niplowski, genannt Nippelsuse trennt sich von ihrem Freund, einem erfolglosen Maler und erfolgreichen Rumhänger. Mitten im Winter steht sie plötzlich ohne Dach über dem Kopf auf der Straße. Als Sängerin glücklos, mietet sie sich einen billigen Büroraum. Weil ihr kein anderes Gewerbe einfällt, behauptet sie, Privatdetektivin zu sein…

Beatrice Manowski („Nekromantik“) drehte zusammen mit Wolfgang Büld („Manta, Manta“, aber auch „Punk in London“ und „Penetration Angst“) mit „Drop Out“ das feministische Underground-Gegenstück zur (meist von Männern dominierten) Slacker-Komödie.

Dann schnaufen wir kurz durch und stürzen uns in den Dezember, der gleich mit einer 10-Jahre-Weird-Xperience-Party beginnt. Mehr dazu demnächst!

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Weird Xperience im Oktober: ANDY WARHOLS FRANKENSTEIN (USA/I/F 1973 – OmU)

Am Montag, dem 3. Oktober, dem Tag der Deutschen Einheit, geht es um 19:00 Uhr mit Weird Xperience im Cinema Ostertor weiter. Und für den Start der „neuen Saison“ haben wir einen ganz besonderen Leckerbissen an Land ziehen können: ANDY WARHOLS FRANKENSTEIN von 1973.

Baron Frankenstein hat seine Schwester geheiratet und mit ihr zwei Kinder gezeugt. Während sie sich um die Kinder kümmert und nebenbei mit den Männer der Umgebung ins Bett steigt, hat der Baron große Pläne: in seinem Labor will er neues Leben zu schaffen. Ein Mann und eine Frau sollen gemeinsam eine Superrasse zeugen. Dabei geht allerdings so einiges schief…

Wer nun bei ANDY WARHOLS FRANKENSTEIN Regie führte, daran scheiden sich die Geister. War es Warhol-Spezi Paul Morrissey (wie Hauptdarsteller Udo Kier bezeugt) oder doch Second-Unit-Regisseur Antonio Margheriti alias Anthony M. Dawson? Was man mit absoluter Sicherheit sagen kann: Es war – trotz des deutschen Titels – nicht Andy Warhol.

Ursprünglich waren die blutigen Exzesse dieses Films in 3D zu bewundern. Wir zeigen den Film ohne Rot-Grün-Brille im flachen Format. Der Film wurde in vielen angelsächsischen Staaten (USA, Großbritannien u. a.) als Pornografie verboten, während er in Deutschland ungeschnitten aufgeführt wurde.

Den Baron Frankenstein gibt der unvergleichliche Udo Kier ganz am Anfang seiner langen Karriere. Aus der Warhol-Truppe ist Joe Dallesandro dabei, der gleich in Europa blieb und in einigen italienischen Filmen mitspielte. Apropos: Freunde des italienischen Films werden sich über Auftritte von Nicoletta Elmi als Frankensteins Tochter und Dalila Di Lazzaro als weibliches Monster freuen.

„(Der Film) ist ein beherzter Hieb, eine heftige Polemik gegen eine Elterngeneration, die sich damals noch nicht vollständig verabschiedet hatte, steht ganz in der Tradition der in den späten Sechzigerjahren erzwungenen Aufarbeitung der Vergangenheit. Dass er diese Polemik nicht im Gewand eines zerebralen Avantgarde-Kunstfilms für die Intellektuellen kleidet, sondern als Softsex-Splattergroteske, die jedem Bahnhofskino eingeheizt haben dürfte, verleiht dem Film seine unwiderstehliche subversive Note.“ – Oliver Nöding, Remember It For Later

“Frankenstein by Mary Shelley is undoubtedly a great novel and deserves its place in literary history. What makes Morrissey a great director, though, is his refusal to allow it to get in the way of his film. This is his story and no one else’s. For the man who discovered Velvet Underground, Flesh For Frankenstein should be considered his second greatest achievement and you only wish there was more of his kind around today.” – EyeForFilm.uk

„Wer also auf Frauen mit großen Brüsten steht, auf extrem gut aussehende und –gebaute Männer, auf exzessives Gewurschtel in aufgerissenen Därmen und auf literweise Blutfontänen, für den könnte FLESH FOR FRANKENSTEIN durchaus der richtige Film sein. Und wer einfach nur Spaß hat an vollkommen durchgeknallten Splatter- und Sexparodien, der darf sich ebenfalls angesprochen fühlen.“ – italo-cinema.de

„Die erste von zwei in Italien entstandenen Produktionen, mit denen Warhols Hausregisseur Morrissey, indem er stereotype Situationen des Horrorfilms bis zum greulichen Exzeß steigerte, das Kino der Schrecken ad absurdum zu führen hoffte: Frankensteins Wunschtraum, eine Rasse von Übermenschen zu erschaffen, endet in einem Blutbad ohnegleichen. Ein Versuch im 3-D-Verfahren, inszeniert als Blut- und Sex-Moritat.“ – Filmdienst

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Am 3. Oktober geht es weiter!

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Weird Xperience im Juli – Teil 2: WILD ZERO (1999/OmU) / Nachholtermin am 24.7.

Zweiter Versuch – diesmal garantiert auch mit Untertiteln!

Nach dem Grauen, welches sich in den einsamen Weiten des amerikanischen Südens verbirgt, geht es im Mai nach Japan… und es wird SEHR wild! Wir zeigen den Kultfilm WILD ZERO in der eine unserer Lieblingsbands (unvergessen ihr Konzert in der Lila Eule 2019) am 24. Juli um 19:00 Uhr im Cinema Ostertor die Welt rettet.

Zombies!! UFOs!!! Rock ‚n’ Roll!!!! Im Jahr 1999 machte sich ein Film auf, um dies alles stylish und mit viel Esprit zusammenzuführen. Klar, wir begeben uns hier nicht auf die Arthouse-Gleise, sondern waten knietief in einem Modder von 50er Jahre-SciFi, Ed Wood-Artigem und 70er Zombie-Schrecken, gepaart mit punkiger, harter Musik.

Wild_Zero1Nach einem Meteoriteneinschlag greifen Außerirdische an und verwandeln Menschen in Zombies. Ace bekommt davon nichts mit. Der Fan der Gruppe Guitar Wolf (Mitglieder: Bass Wolf, Drum Wolf, Guitar Wolf) macht sich auf, um ein Konzert dieser Band zu sehen. Unabsichtlich rettet er die Band vor einem schießwütigen Manager und bekommt von ihnen eine mächtige Trillerpfeife. Langsam erkennt er die Lage der Welt, rettet eine wunderschöne Person, in die er sich verliebt. Zusammen mit den drei Musikern ziehen die beiden los, um die Menschheit zu retten. Helden in Leder halt.

Der Regisseur beweist nicht nur Detailfreudigkeit und ein sicheres Gespür für Abseitiges und deren stimmungs- sowie humorvolles Potential, sondern er hat auch etwas zu erzählen. Einerseits in Szenen und von Charakteren, die einem in ihrer Unglaublichkeit staunend den Mund offen halten lassen, andererseits wird hier auch das schwierige Verhältnis von Japan zu Korea miterzählt. Und auch Transgender-Themen werden verhandelt. Bestes aufklärerisches Exploitationkino!

wild-zero-4„It has to be seen to be believed, as this Zen-Buddhist/Romero/Ramones road-movie blasts its way at full volume.“ Jason Corber, Film Scouts

„The sort of film that makes you want to down a bottle of vodka, throw your TV out of the window, set your house on fire, and pogo naked on the roof screaming, „ROCK AND ROLL!!!““ Ian Berryman, SFX Magazin

Ein lautes, schrilles, intelligentes Vergnügen, zu dem wir euch gerne einladen wollen. ROCK ON!

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Weird Xperience im Juli: VAMPIRE HUNTER D: BLOODLUST (Japan 2000/OmU)

Das erste Mal seit „Perfect Blue“ im November 2017 haben wir wieder einen Anime im Programm. Wurde auch mal wieder Zeit. Am Sonntag, den 10. Juli zeigen wir um 19:00 Uhr im Cinema Ostertor den Film VAMPIRE HUNTER D: BLOODLUST aus dem Jahre 2000. Die opulente Adaption eines Romans aus dem populären „Vampire Hunter D“-Zyklus von Hideyuki Kikuchi.

In einer fernen und düsteren Zukunft stehen Vampire, die einst die Welt in Angst und Schrecken versetzten, kurz vor Ihrer Auslöschung. Auch auf den Kopf von Baron Meier Link, einem der letzten großen Vampire, ist eine hohe Belohnung ausgesetzt. Er hat die Tochter einer wohlhabenden Familie entführt. Der geheimnisvolle Kopfgeldjäger D, ein sogenannter Dunpeal (halb Mensch, halb Vampir), nimmt die Jagd auf. Jedoch er ist nicht allein: auch ein Vampirjäger-Team mit einem ganzen Arsenal an modernsten Waffen ist ihm auf der Spur. Ein gnadenloser Wettlauf gegen die Zeit und über die gothisch-romantische Landschaft beginnt. Noch weiß keiner von der dunklen Macht, die im Geheimen ihre Schritte manipuliert, und sie in eine schreckliche Falle lockt. Mit der Dunkelheit beginnt die Jagd!

Die Romanreihe „Vampire Hunter D“ wird seit 1983 vom Autoren Hideyuki Kikuchi geschrieben und von Yoshitaka Amano illustriert. 2021 umfasste die Hauptserie 39 Romane, von denen einige bis zu vier Bände hatten. Weltweit wurden über 17 Millionen Bücher verkauft. Bereits 1985 gab es die erste erfolgreiche Anime-Adaption. Es folgten Mangas, Hörspiele, US-Comics, Videospiele, Kurzgeschichten, Kunstbände und vieles mehr. „Vampire Hunter D“ ist ein echtes Phänomen.

Die 2000er Adaption wurde geschrieben, inszeniert und in Storyboards gepackt von Yoshiaki Kawajiri, dem Macher von solchen legendären Animes wie „Wicked City“ oder „Ninja Scroll“. Die Produktion begann 1997 mit US-Geldern und so bekam der Film auch in den USA einen Kinostart und erhielt – nicht nur dort – viele positive Kritiken.

„Auf hohem Niveau gezeichneter, fantasievoller und actionreicher Grusel-Anime!“ – Cinema

„Einer der sehenswertesten Horroranime!“ film-rezensionen.de

„A gorgeously animated surrealist adventure“ – Chicago Reader

„Beautiful, witty and provocative“ – New York Daily News

PS: Am 24.7. gibt es noch einmal Weird Xperience vor der Sommerpause. Dort holen wir „Wild Zero“ nach, der im Mai aufgrund von technischen Problemen entfallen musste. Dazu später mehr.

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Weird Xperience im Juni: YOU MIGHT BE THE KILLER (2018/OmU)

Nach den eher düsteren Filmen in den letzten Monaten (und der zusätzlichen Aufregung im letzten) wollen wir uns diesmal etwas entspannen und haben eine amerikanische Meta-Slasher-Komödie im Programm.

Am Sonntag, den 12. Juni um 19:00 Uhr zeigen wir im Cinema Ostertor den augenzwinkernd an Filme wie „Freitag, der 13.“ angelehnten Sommercamp-am-See-Slasher YOU MIGHT BE THE KILLER von 2018.

Sam (Fran Kranz aus Cabin in the Woods) ist Betreuer des Sommercamps ,,Clear Vista“ an einem einsam gelegenen See. Was kann da schon schief gehen? Eine ganze Menge wie der gut informierte Slasher-Fan bereits vermutet. Prompt taucht ein maskierter Killer auf und massakriert die Teamleiter. Doch Sam weiß, wo er Hilfe bekommt! Seine beste Freundin Chuck (die wundervolle Alyson Hannigan!) ist schließlich Verkäuferin in einer gut sortierten Videothek und kennt sämtliche Klischees des Slasher-Genres. Sie beginnt, Sam Stück für Stück durch das blutige Camp-Inferno zu lotsen…

Wie man an der Inhaltsangabe schon merkt, ist YOU MIGHT BE THE KILLER ist der Film eine blutige und gleichzeitig liebevolle Hommage an den Slasher-Film der frühen 80er Jahre. Hauptdarsteller Fran Kranz kennt man u.a. aus „Cabin in the Woods“. Die zweite Hauptrolle geht an Alyson Hannigan, die als Michelle Flaherty in der „American Pie“-Trilogie schon einige Erfahrungen in einem Sommercamp sammeln konnte, aber auch aus den TV-Serien „Buffy“ und „How I Met Your Mother“ bekannt ist.

„Regisseur BRETT SIMMONS hat eine Menge Spaß daran mit Slasher-Klischees zu spielen und selbige auch noch durch den Kakao zu ziehen. Das sorgt für so manch urkomischen Moment und selbst eingefleischte Fans können noch etwas lernen. (…) Weil YOU MIGHT BE THE KILLER auch noch ganz unverfroren aus bekannten Klassikern wie FREITAG DER 13. oder SLEEPAWAY CAMP zitiert und konventionellen Erzählmechanismen mittels Flashbacks den Stinkefinger zeigt, ist YOU MIGHT BE THE KILLER schon jetzt Pflichtprogramm für Slasher-Fans und solche, die es noch werden wollen.“ – Filmchecker.de

„Im Großen und Ganzen sollte jeder Genrefan einen Blick auf „You might be the Killer“ wagen. Weil der Film sein Sujet einerseits ernst nimmt und ihm andererseits trotzdem ordentlich in den Hintern tritt.“ – Actionfreunde.de

“Crowd-pleasing horror with a roaring campfire aroma flipped upside down and hilariously mindfucked with just enough subjective damnation.” – slashfilm.com

“You Might Be The Killer is a relaxing Sunday evening movie you should watch to chill out and be amused by – nothing more, and that’s fine. We need that sometimes.” – readysteadycut.com

Anmerkung in eigener Sache: Wir versuchen gerade noch einmal einen Termin für „Wild Zero“ zu organisieren. Wahrscheinlich Mitte Juli. Wir halten Euch auf dem Laufenden.

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Weird Xperience im Mai: WILD ZERO (1999/OmU)

Nach dem Grauen, welches sich in den einsamen Weiten des amerikanischen Südens verbirgt, geht es im Mai nach Japan… und es wird SEHR wild! Wir zeigen den Kultfilm WILD ZERO in der eine unserer Lieblingsbands (unvergessen ihr Konzert in der Lila Eule 2019) am 08. Mai um 19:00 Uhr im Cinema Ostertor die Welt rettet.

Zombies!! UFOs!!! Rock ‚n’ Roll!!!! Im Jahr 1999 machte sich ein Film auf, um dies alles stylish und mit viel Esprit zusammenzuführen. Klar, wir begeben uns hier nicht auf die Arthouse-Gleise, sondern waten knietief in einem Modder von 50er Jahre-SciFi, Ed Wood-Artigem und 70er Zombie-Schrecken, gepaart mit punkiger, harter Musik.

Wild_Zero1Nach einem Meteoriteneinschlag greifen Außerirdische an und verwandeln Menschen in Zombies. Ace bekommt davon nichts mit. Der Fan der Gruppe Guitar Wolf (Mitglieder: Bass Wolf, Drum Wolf, Guitar Wolf) macht sich auf, um ein Konzert dieser Band zu sehen. Unabsichtlich rettet er die Band vor einem schießwütigen Manager und bekommt von ihnen eine mächtige Trillerpfeife. Langsam erkennt er die Lage der Welt, rettet eine wunderschöne Person, in die er sich verliebt. Zusammen mit den drei Musikern ziehen die beiden los, um die Menschheit zu retten. Helden in Leder halt.

Der Regisseur beweist nicht nur Detailfreudigkeit und ein sicheres Gespür für Abseitiges und deren stimmungs- sowie humorvolles Potential, sondern er hat auch etwas zu erzählen. Einerseits in Szenen und von Charakteren, die einem in ihrer Unglaublichkeit staunend den Mund offen halten lassen, andererseits wird hier auch das schwierige Verhältnis von Japan zu Korea miterzählt. Und auch Transgender-Themen werden verhandelt. Bestes aufklärerisches Exploitationkino!

wild-zero-4„It has to be seen to be believed, as this Zen-Buddhist/Romero/Ramones road-movie blasts its way at full volume.“ Jason Corber, Film Scouts

„The sort of film that makes you want to down a bottle of vodka, throw your TV out of the window, set your house on fire, and pogo naked on the roof screaming, „ROCK AND ROLL!!!““ Ian Berryman, SFX Magazin

Ein lautes, schrilles, intelligentes Vergnügen, zu dem wir euch gerne einladen wollen. ROCK ON!

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Weird Xperience im April: THE DARK AND THE WICKED (2020/OmU)

Und weiter geht es. Nach der europäischen Millionen-Metropole Paris führt uns unsere filmische Reise diesmal in das Hinterland der USA. Am 10. April um 19:00 Uhr zeigen wir im Cinema Ostertor THE DARK AND THE WICKED im Original mit deutschen Untertiteln. Ein furchteinflößender, doppelbödiger Haunted-House-Horror von Regisseur Bryan Bertino („The Strangers“)

Das Ende naht. Dessen sind sich die Geschwister Louise (Marin Ireland) und Michael Straker (Michael J. Abbott Jr.) bewusst, als sie ihren todkranken Vater David (Michael Zagst) zum wohl letzten Mal auf der elterlichen Farm im verlassenen Hinterland besuchen. Die beiden wollen ihrer psychisch labilen Mutter Virginia (Julie Oliver-Touchstone) unter die Arme greifen. Aber schon bald nach ihrer Ankunft geschehen merkwürdige Dinge. Während die Mutter immer unberechenbarer wird, versuchen die Kinder die Nerven zu wahren. Ist es nur die erschütternde Gewissheit des Unausweichlichen oder lauert etwas unsagbar Böses in der Finsternis der Nacht?

Bei einer Rotten Tomatoes-Wertung von 91% und diversen Preisen auf Genre-Festivals konnte wir da nicht Nein sein und freuen uns sehr auf „nervenaufreibenden Horror“, wie die New York Times schreibt. Aber auch sonstwo ist man voll des Lobes:

„Bryan Bertinos formschönes Kino kreist immer um eine täuschend simple Grundsituation, unter deren Oberfläche eine abgründiger Kern vibriert. The Dark and the Wicked ist ein naturlichterer Rural-Gothic-Thriller in Eleganz und Perfektion, getragen von einem feinem Ensemble und mit sehr langem Schattenwurf.“ (SLASH Filmfestival)

„Relentless and brutal, The Dark and the Wicked builds a pervasive sense of dread that reaches almost unbearable peaks in its torment of the estranged, emotionally repressed family featured within.“ (JumpCut Online)

„There is possibly not a single scary moment here that will be new to horror fans, but Bertino directs with such technical flair that I yelped at most of them – and half-missed the others, eyes squeezed tight shut.“ (The Guardian)

„A relentless ride through the stages of grief and guilt.“ (Chicago Reader)

„Bertino is great with atmosphere. He gets that from his use of stark locations, negative space and shadows, editing rhythms, and effective use of score.“ (We Live Entertainment)

„Bertino bespielt geschickt die Klaviatur von Beunruhigung bis Verstörung bis Schrecken.“ (Harald Mühlbeyer, Kino-Zeit)

 

 

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