Kurzer Hinweis: Zusatzvorstellung am 11.2.

Traurig, weil Du gerne unseren Februar-Film „Operation Dance Sensation“ sehen möchtest, aber am 18. keine Zeit hast? Dir, ja, genau DIR, kann geholfen werden. Denn „Operation Dance Sensation“ läuft AUCH an diesem Sonntag, den 11.2. um 20:00 Uhr im Cinema Ostertor. Dann zwar ohne den Regisseur Thilo Gosejohann, dafür mit kompetenter Einleitung durch Marco und Stefan.

Und für alle Anderen: Ihr könnte natürlich auch gerne am 11. UND am 18. kommen. 😉

Thilo Gosejohann zu Gast bei Weird Xperience

Es ist uns eine gewaltige Freude für unsere Weird-Xperience-Vorstellung am 18. Februar, erneut einen Gast ankündigen zu können. Der Regisseur, Co-Drehbuchautor, Co-Hauptdarsteller, Editor, Kameramann und Co-Produzent unseres Februar-Films „Operation Dance Sensation“ hat sich angekündigt. Thilo Gosejohann kommt nach Bremen und wird bei „Operation Dance Sensation“ anwesend sein. Und wer Thilo schon mal erlebt hat, der weiß, dass das nicht nur ein super sympathischer Kerl ist, sondern auch, dass der Abend sehr unterhaltsam werden dürfte. Wir sind auf jeden Fall sehr glücklich und freuen uns jetzt noch mehr auf die nächste Weird-Xperience-Vorstellung. Also nicht vergessen: Sonntag, den 18. Februar um 20:00 Uhr ins Cinema Ostertor kommen!

Weird Xperience im Februar: OPERATION DANCE SENSATION

Am Sonntag, den 18. Februar steht bei Weird Xperience ein für unsere Reihe doch recht ungewöhnlicher Film ins Haus. Wir zeigen das erste Mal seit „City Kill“ vor sechs Jahren wieder eine Komödie! Aber natürlich nicht irgendeine, sondern Thilo Gosejohanns Trash-as-trash-can-Wunderwerk OPERATION DANCE SENSATION! Kleines nutzloses Wissen am Rande: In besagtem „City Kill“ war Thilo in seiner Paraderolle als „Jackson“ auch dabei gewesen. Gezeigt wird der Film natürlich wieder im Cinema Ostertor. Los geht es wieder um 20:00 Uhr.

Fünf Jahre nach ihrem Spielfilm-Debüt „Captain Cosmotic“, der damals prompt bei VIVA2 ausgestrahlt wurde, drehten die Gosejohann-Brüder Thilo und Simon ihr Opus Magnus „Operation Dance Sensation“ für den sie u.a. Unterstützung von Bela B. und Anke Engelke bekamen. Teile des Soundtracks wurden von der Bielefelder Punkband ZZZ Hacker beigetragen. Herausgekommen ist eine extrem wilde und höchst unterhaltsame Mischung aus Action- und Tanzfilm, die „Operation Dance Sensation“ zum perfekte Party-Film macht! Und zum ultimative Beweis, dass man mit einem geringen Budget ganz wundervolle Filme machen kann. Auch wenn man aus Gütersloh-Niehorst kommt.

Jackson (Thilo Gosejohann) ist Amerikaner und kämpft heldenhaft in Vietnam an vorderster Front. Seine Widersacher aus der eigenen Truppe, ZORC (Oliver Piper) & ATLAS (Simon Gosejohann), verraten ihre Ideale und versuchen hinter den feindlichen Linien mit dem Gegner dubiose Waffengeschäfte abzuwickeln. Jacksons Versuch beide unschädlich zu machen scheitert zunächst. 20 Jahre später tauchen beide Schurken in Jacksons Heimatort auf und eröffnen scheinheilig eine Disco. Jackson, mittlerweile alleinerziehender Vater und arbeitsloser Kopfgeldjäger, misstraut den Ganoven von Anfang an. Er stürzt sich ins wilde Nachtleben um der Sache auf den Grund zu gehen. Plötzlich kommt er einem dämonischen Komplott auf die Schliche…

Hauptdarsteller Simon Gosejohann wurde zunächst als 2000 Moderator der Sendung „Zelluloid“ VIVA bekannt. 2002 und 2003 moderierte er außerdem „Film Ab“. Für diese beiden Sendungen erhielt er den Förderpreis des Deutschen Fernsehpreises. Zwischen 2002 und 2013 war er Protagonist der Pro7-Sendung „Comedystreet“. Dem breiten Publikum dürfte er besten für die ebenfalls bei Pro7 gelaufene Show „Elton vs. Simon“ im Gedächtnis geblieben sein. Sein älterer Bruder Thilo dreht schon seit 1990 unzählige Filme. Zunächst mit Freunden, später dann immer professioneller. Mit Simon war er für „Comedystreet“ als Regisseur tätig und drehte die Pro7-Serie „Alles in Ordnung – Mit dem Wahnsinn auf Streife“. Derzeit realisiert er die Einspieler bei der „heute show“, schreibt Hörspiele für den WDR (in denen auch „Jackson“ und „Atlas“ immer wieder auftauchen) und ist eine wichtige Stimme in der Szene deutscher Filmfreaks, die sich mit den ebenso wundervollen, wie obskuren Genrefilmen der letzten Jahrzehnte beschäftigt. Und von daher ist er ein idealer Repräsentant für „Weird Xperience“.

„In erster Linie ist OPERATION DANCE SENSATION aber ein Partyfilm. Simon Gosejohann ist zum Totlachen als tumber Muskelprotz Atlas, der die Ninjas verbraucht wie andere Leute Socken, und sich mit Jackson in einem Fort kindische Handgreiflichkeiten liefert (dieser auf Kindergartenniveau ausgetragene Streit, wer denn nun die bessere „Einheit“ im Krieg hatte, ist alles). Schöne Ideen wie die mit dem Kindergeburtstag, bei dem sich die Kerle bei einem Kinderspiel in die Wolle kriegen, der absurde Showdown, bei dem überdimensionierte Waffen auf Stützrädern herumgekarrt werden, und die schnoddrigen Dialoge in schönster westfälischer Diktion sorgen dafür, dass der Film auch nach über zehn Jahren nichts von seinem Charme eingebüßt hat.“ – Oliver Nöding, Remember It For Later

Und hier noch ein wichtige Lektion fürs Leben:

YouTube Preview Image

 

Weird Xperience im Januar: DAS BÖSE

Hier schon einmal die erste Vorschau auf 2018. Trotz der für alle Beteiligten bisher sehr enttäuschende Resonanz auf Weird Xperience im Cinema Ostertor, haben wir noch einmal eine drei-monatige Bewährungszeit bekommen. In der großen Hoffnung, dass sich in Punkto Zuschauerzuspruch in dieser Zeit deutlich positiv entwickelt.

Wir beginnen daher mit einem Klassiker, den wir am Sonntag, den 14. Januar im Cinema Ostertor zeigen. Dieses Jahr starten wir übrigens etwas eher. Statt 20:45 Uhr geht es schon um 20:00 Uhr los. Das kommt sicherlich vielen von Euch entgegen. Gezeigt wird der Film in der Originalfassung!

Nach 34 Jahren auf dem Index und 24 Jahren Beschlagnahmung wurde „Das Böse“ im Juni 2017 befreit und erneut auf die deutschen Zuschauer losgelassen. Nun darf dieser Horror-Kultfilm endlich wieder legal gezeigt werden.

Mit dem „Großen Mann“ und seinen tödlichen Silberkugeln erschuf der damals gerade 25-jährige Regisseur und Drehbuchautor Don Coscarelli eine der ganz großen Horror-Ikonen und machte aus seinem Darsteller Angus Scrimm einen vielgefragten Genre-Star.

 

Der surreale, traumartige Film „Das Böse“ wurde mit einem minimalen Budget von 300.000 US$ gedreht, spielte in den Folgejahren über 11 Millionen Dollar an der Kinokasse ein und gewann eine große Fangemeinde, zu der auch Quentin Tarantino und sein Pulp-Fiction-Co-Autor Roger Avery gehören. Letzterer schrieb Ende der 90er Jahre sogar das Drehbuch für eine epische „Das Böse“-Fortsetzung, welche dann allerdings an der Finanzierung scheiterte.

Nach dem Unfalltod seiner Eltern lebt Mike bei seinem älteren Bruder Jody. Auf dem Friedhof der Kleinstadt beobachtet Mike einen seltsamen großen Mann, der sich an den Gräbern zu schaffen macht. Niemand will Mike seine Beobachtungen glauben, also forscht er auf eigene Faust weiter. Mike findet heraus, dass der große Mann, bewacht von seinen seltsamen fliegenden Silberkugeln, in der Leichenhalle menschliche Körper schrumpft und für den Transport in eine andere Dimension vorbereitet. Bevor Mike seinen Bruder informieren kann, wird er von dem großen Mann entdeckt und verfolgt…

„Das Böse“ besticht durch seine merkwürdige, fremdartige Atmosphäre, die hervorragende Kameraarbeit, blutige Effekte und einen unvergesslichen Soundtrack, der einem auch Tage später nicht aus den Ohren will. Großes Horrorkino, welches viel zu lange von der Leinwand fern gehalten wurde.

Weird Xperience im Dezember: DARK CIRCUS (mit Gast Julia Ostertag!)

Nach langer Zeit dürfen wir im Rahmen unserer Reihe Weird Xperience endlich wieder einen Gast begrüßen. Die großartige Julia Ostertag (bekannt u.a. durch ihren Film “Noise & Resistance”) wird da sein und ihr neues Werk DARK CIRCUS vorstellen. Eine mit minimalem Budget und größtem Aufwand und Liebe zum Detail gedrehte „Alice im Wunderland“-Geschichte: Undergroundfilm trifft auf erotischen Okkulthorror. Kritiker beschreiben Julia Ostertags Film als „einen dunklen Weg voller Latex, Blut und Lust“.

Der Film lief bereits auf Festivals in den Niederlanden, Frankreich, Mexico, dem Filmfest Braunschweig und dem Pornfilmfest Berlin und wurde in Brasilien mit mehreren Preisen ausgezeichnet.

Regisseurin Julia Ostertag sagt über die Entstehung des Films: „Ich bin beeinflusst vom magischen Kino des Alejandro Jodorowsky, sowie Kenneth Anger, Okkulthorror der 70er und dem Cinema of Transgression. Diese Einflüsse habe ich in dreijähriger Produktionszeit mit einem beeindruckenden Cast aus Performance-KünstlerInnen, SchauspielerInnen und StatistInnen aus der Berliner Fetisch- und Subkultur zu einem visuellen Trip umgesetzt.“

Johanna langweilt sich ziellos und uninspiriert inmitten des Berliner Großstadtlebens. Als sie ihren Job in einem Friseursalon verliert, beginnt sie von Tagträumen und Visionen ereilt zu werden. Sie folgt dem mysteriösen Ruf in eine Parallelwelt, in der sie in die Zirkel einer Gothic-Fetisch-Clique und zugleich in die magischen Fänge der „Mistress“ gerät.

Dark Circus ist die Geschichte einer Transformation, eine sinnliche Reise in die Abgründe des Unbewussten.

Der Soundtrack zum Film stammt von der Dark Ambient Ritual Band „Vortex“ des bekannten Filmwissenschaftlers Marcus Stiglegger.

Mehr Infos zum Film findet ihr hier: www.darkcircus.net

Wir zeigen DARK CIRCUS am Sonntag, den 10. Dezember um 20:45 Uhr wie gewohnt im Cinema Ostertor.

Die Regisseurin, Drehbuchautorin und Produzentin des Filmes Julia Ostertag wird unser Gast sein und vor und nach dem Film für Fragen zur Verfügung stehen.

Wir freuen uns schon sehr darauf!

Unser Gast: Julia Ostertag

 

Weird Xperience im November: PERFECT BLUE

Diesen Monat steht bei Weird Xperience eine Premiere an. Erstmals in unserer nun schon sechs-jährigen Geschichte zeigen wir einen Anime!

Und welcher japanische Animationsfilm wäre da besser geeignet als „Perfect Blue“, das Meisterwerk des legendären und leider viel zu früh verstorbenen Satoshi Kon? Immer wieder werden nämlich die Parallelen zwischen diesem Zeichentrick-Thriller und dem italienischen Giallo – vor allem dem frühen Werk Dario Argentos, dessen „Opera“ ja unsere Herbst-Saison eröffnete -, aber auch zu Hitchcock betont.

Der amerikanische Regisseur Darren Aronofsky wurde dabei ganz besonders von „Perfect Blue“ beeinflusst. Er kaufte am 21. Oktober 2011 die Rechte für diesen Film – wahrscheinlich um auf Nummer Sicher zu gehen, denn sein damals aktueller Film „Black Swan“ weist einige Ähnlichkeiten zu Satoshi Kons 13 Jahre zuvor entstanden Film auf.

Die junge Popsängerin Mima Kirigoe ist Mitglied der beliebten Girlgroup CHAM. Doch der große Durchbruch bleibt aus und Mima verlässt die Band, um eine Karriere im Filmgeschäft zu starten. Zunächst erhält sie ein kleine Nebenrolle in der Krimiserie „Double Bind“, die jedoch bald schon ausgebaut wird. Während ihre neue Karriere immer mehr Fahrt aufnimmt, erhält sie Drohbriefe enttäuschter CHAM-Fans, von denen einer sich sogar als Briefbombe entpuppt. Für die größere Rolle in der Krimiserie ist sie gezwungen eine harte Vergewaltigungsszene zu drehen und sie muss für die Karriere Aktfotografien von sich machen lassen. Gleichzeitig schafft ihre ehemalige Band CHAM schafft ohne sie den langersehnten Durchbruch. Dann muss die nervlich zerrüttete Mima auch noch entdecken, dass es eine Interetseite gibt, auf der all ihre intimsten Gedanken von einem Unbekannten in Form eines Tagesbuchs detailliert geschildert werden. Immer mehr treibt Mima auf den Wahnsinn zu, Realität und Fiktion verschwimmt. Schließlich wird der Drehbuchautor von „Double Bind“ ermordet und weitere Morde folgen, die alle in einem Bezug zu Mima stehen…

An „Perfect Blue“ waren etwa 15 Hauptzeichner beteiligt sowie 100 weitere Zeichner für einfache Bilder. Von der ersten Idee über die ersten Skizzen bis zur Umsetzung dauerte es zwei Jahre. Und Katsuhiro Otomo, Regisseur des bahnbrechenden Kultfilms „Akira“, agierte als Special Adviser. Der riesige Aufwand hat sich gelohnt. Die deutsche Erstaufführung des Films fand am 16. Februar 1998 bei den Internationalen Filmfestspielen Berlin statt. „Perfect Blue“ gilt heute als Meisterwerk und taucht auf unzähligen Listen mit den besten Animationsfilmen regelmäßig auf den oberen Plätzen auf.

Auch die Presse zeigte sich begeistert. So schrieb der film-dienst: „… ein weiteres Beispiel für die japanische Meisterschaft, Themen des ‚realen Lebens‘ für ein zweidimensionales, gezeichnetes Format zu fiktionalisieren.“ Und die FAZ meinte „„Perfect Blue“ … ist ein solches Stück von erheblicher Bedeutungstiefe.“

Wir freuen uns sehr, Euch den Film am Sonntag, den 12. November um 20:45 Uhr im Cinema Ostertor zu präsentieren. Vorab gibt es von uns wie immer eine Einführung und nach dem Film stehen wir natürlich auch wieder für Fragen, Diskussionen oder allgemeinen Klönschnack zur Verfügung.

Weird Xperience im Oktober: THE EYES OF MY MOTHER

Bald ist es wieder soweit. Mit dem Horror-Thriller „The Eyes of My Mother“, den wir im Original mit deutschen Untertiteln zeigen, gehen wir am Sonntag, den 08. Oktober um 20:45 Uhr in die zweite Weird-Xperience-Runde im Cinema Ostertor.

Die kleine Francesca lebt mit ihrer Mutter und ihrem Vater auf einer Farm irgendwo im Nirgendwo, als eines nachmittags – der Vater ist gerade unterwegs – plötzlich ein Fremder vor dem Haus steht. Was an diesem Nachmittag passiert ist unfassbar grausam. Aber mit diesem Nachmittag fängt alles erst an…

Regie-Debütant Nicolas Pesce und sein Kameramann Zach Kuperstein besitzen einen hervorragenden Blick für Bilder und vor allem Ausstattung. Das zeitlose Haus in dem Francesca lebt, ist förmlich der zweite Hauptdarsteller in diesem Film. Angesiedelt ist das Geschehen irgendwo im amerikanischen Hinterland in einem diffusen, jedenfalls vor-digitalen Irgendwann. Mit der raumzeitlichen Unbestimmtheit korrespondiert das Schwarzweiß, in dem der Film gedreht wurde. Geredet wird nicht viel. Dem Sounddesign und der Musik kommen daher umso größere Bedeutungen zu. Pesce kennt sich gut aus mit den Mechanismen des Horrorgenres, mit denen er generelle Erwartungen bedient, während Details gegen den Strich gebürstet werden.

Mit „The Eyes of My Mother“ hat Nicolas Pesce auf dem Sundance Festival einen bemerkenswerten Erfolg feiern können. Kein Wunder, ist doch „The Eyes of My Mother“ einer amerikanischer Indie-Film par excellence. Pesce findet für seinen Film viele bemerkenswerte Bilder, die manchmal auch an guten J-Horror (den modernen japanischen Horrorfilm seit „Ring“) erinnert. Und er führt seine Geschichte zu einem konsequenten Ende. Gerade in den Momenten, in denen Pesce sich ganz auf seine umwerfende Hauptdarstellerin Kika Magalhães konzentriert und in ihre Gefühlswelt eintaucht, wird „The Eyes of My Mother“ ganz stark.

Roger-Ebert.com schreibt: „Ein Film, der verstört, dein Herz zum Rasen bringt, dich verwirrt und dich in deinen Träumen heimsuchen wird.“

Das Filmfest München meint: „Ein zärtlicher Alptraum. Ein filmisches Monster aus Melancholie, Mitleid und Massaker.“

Weird Xperience im September: OPERA von Dario Argento

Juchu! Am Sonntag, den 10. September starten wir endlich wieder durch! Nach einem kurzen Zwischenspiel in der Schwankhalle und zwei wunderbaren Abenden beim Open-Air-Kino am Schlachthof, zieht es uns endlich wieder dorthin, wo wir uns am Wohlsten fühlen: In einen Kinosaal!

Ab September sind wir erst einmal für vier Vorstellungen (an jedem zweiten Sonntag des Monats zur besten Sendezeit um 20:45 Uhr) im Cinema Ostertor zu Gast und hoffen auf Eure Unterstützung, damit wir dort auch 2018 bleiben dürfen. Dafür haben wir Euch ein feines Programm zusammengestellt, welches wir Euch in Kürze vorstellen werden.

Den ersten Film der „neuen Saison“ verraten wir Euch jetzt schon, denn der 10. September eilt uns mit großen Schritten entgegen. Es handelt sich um Dario Argentos „Opera“, der einst bei uns in Deutschland nur auf VHS in einer fürchterlichen Vollbildversion und obendrein brutal geschnitten seine Premiere hatte. Wir zeigen ihn natürlich in seiner ganzen Breitwand-Pracht und selbstverständlich ungekürzt!

Die junge Opernsängerin Betty bekommt die weibliche Hauptrolle in einer Aufführung der Verdi Oper „Macbeth“, nachdem die ursprüngliche Hauptdarstellerin von einem Auto überfahren wurde. Die Oper wird von Marco, einem ehemaligen Horrorfilmregisseur inszeniert. Wie in seinen Filmen, wird die Oper auch hier zu einem Ort des Grauens. Ein unbekannter Verehrer Bettys entpuppt sich als mörderischer Psychopath, der seine grausigen Morde so arrangiert, dass die Sängerin dabei zusehen muss…

Der ebenso bildgewaltige, wie blutrünstige Psychothriller des italienischen Großmeisters Dario Argento zieht mit seinen eleganten Kamerafahrten und blutigen Morden den Zuschauer von Anfang an in seinen Bann. Andreas Köhnemann schreibt anlässlich der Wiederaufführung auf kino-zeit.de: „(Dieser) Giallo-Klassiker (…) ist ein filmisches Poem, das mindestens so viel Herz- wie Kunstblut aufbietet und daher bis heute nichts von seiner Wucht und seiner herrlich-obskuren Faszinationskraft verloren hat“. Und Prof. Markus Stiglegger bringt es auf den Punkt, wenn er in dem Standardwerk „Dario Argento: Anatomie der Angst“ schreibt: „Wenn letztlich nur ein Bild von Dario Argentos Kino bleiben sollte, dann müsste es dies sein: die in purem Terror aufgerissenen Augen von Cristina Marsillach, die in ‚Opera‘ durch Nadeln unter den Augenlidern gezwungen wird, der Ermordung ihres Liebhabers beizuwohnen – die Neugier zu sehen weicht dem Zwang zu sehen. Ein Entkommen ist unmöglich. Und ebenso ist es unmöglich, die Augen von Argentos Leinwand abzuwenden, so erschreckend seine Bilder auch sein mögen.“

Ein Film, gemacht für das Kino!In diesem Sinne freuen wir uns wie Bolle auf unsere neue Spielstätte und würden uns noch mehr freuen, wenn Ihr zahlreich erscheint, um Euch diesen Leckerbissen nicht entgehen zu lassen.

 

Am Sonntag, den 10. September geht es weiter!

Jetzt ist alles in trockenen Tüchern und wir können schon mal voller Vorfreude ankündigen, dass die nächste WEIRD XPERIENCE-Vorstellung am Sonntag, den 10. September um 20:45 Uhr im altehrwürdigen Cinema Ostertor stattfinden wird.

Das Filmprogramm bis Dezember steht auch schon, aber da wollen wir Euch noch ein  wenig auf die Folter spannen. Wer aber beim Open-Air-Kino dabei war und unser Ankündigungsbild gesehen hat, der wird schon ahnen können, wohin die Reise im September führen wird.

Demnächst gibt es hier dann weitere Infos!

OPEN AIR NOCH MAL VERSCHOBEN. SONNTAG 2. JULI 15 UHR

Tja, wenn ihr aus dem Fenster seht und auf einschlägige Wetter-Apps, sieht es auch heute sehr, sehr schlecht aus. Es regnet sich ein und regnet und regnet. Sehr ärgerlich. Nun, wir wollen einmal auf einen schöneren Juli hoffen. Und zwar auf den 2. Juli, nächsten Sonntag. Da da aber um 20 Uhr Fussball gespielt wird, machen wir dann eine Nachmittags-Session um 15 Uhr mit „Frankensteins Todesrennen“ und „Die Gewalt bin ich“. Bleibt uns gewogen!