Weird Xperience im November: SUMMER OF ’84 (Originalfassung)

Als wir Weird Xperience noch in der etage3 des Lagerhauses präsentierten, war „Turbo Kid“ einer der beiden Filme, bei denen wir nahezu ausverkauft waren. Drei Jahre später freuen wir uns die 80er-Jahre-Slasher-HommageSummer of ’84 , den neuen Film der „Turbo Kid“-Macher, in unserer jetzigen Spielstätte, dem wunderbar kuscheligen Cinema Ostertor, zeigen zu dürfen.

Aufgrund einer anderer Veranstaltung im Cinema allerdings nicht wie gewohnt am zweiten, sondern ausnahmsweise erst am dritten Sonntag des Monats. Der Sommer von 1984 beginnt also am 18. November um 20:00 Uhr!

Sommer 1984: Vier 15-jährige Freunde schlagen die Zeit zwischen Baumhaus, Bowlingbahn und BMX-Fahrten tot – bis ein Serienkiller seinen dunklen Schatten auf die sonst so perfekte Vorstadtidylle wirft. Hobby-Verschwörungstheoretiker Davey (Graham Verchere) verdächtigt schon bald seinen Nachbarn, den alleinstehenden Polizisten Wayne Mackey (Rich Sommer). Um dem Schlächter von Cape May auf die Schliche zu kommen, verwandeln die Jungen ihr Geheimversteck in eine Einsatzzentrale. Und was zunächst als harmloses Detektivabenteuer beginnt, wird nach und nach zu einem gefährlichen Spiel auf Leben und Tod…

„Summer of 84“ ist der neuste Streich des kanadischen Filmemacher-Kollektivs RKSS, welches uns mit ihrer Retro-Endzeitfilm-Hommage „Turbo Kid“ viel Freude bereitet hat. Ihr neuer Film ist eine liebevolle, aber auch sehr düstere Hommage an Kultfilme der 80er Jahre wie „Nightmare – Mörderische Träume“, „Die Goonies“ oder „Stand by Me“. Beeinflusst wurde er aber auch sichtbar von dem Erfolg der Serie „Stranger Things“ und dem Überraschungserfolg „Es“, und der ein oder andere mag sich vielleicht auch an die sympathischen Teenie-Detektive seiner Kindheit, wie den „Drei ???“, erinnert fühlen. Doch „Summer of 84“ ist kein harmloser Spaß, sondern ein finster-melancholischer Coming-of-Age-Film. Ein in blutige Bilder gekleideter Abschied von der Kindheit, untermalt von einem atmosphärische Synth-Soundtrack von Le Matos.

Die deutschsprachige Filmkritik ist schon mal begeistert.

Der ebenso unterhaltsame wie fesselnde Abenteuerkrimi im Retro-Stil von Klassikern wie „Stand by Me“ (1986) nimmt sich anfangs Zeit, um mit viel Gespür die Erfahrungswelt von Jugendlichen zu erfassen. Im letzten Viertel erfährt er dann eine unerwartete Wendung und wandelt sich zu einem verstörenden Psycho-Thriller der intelligenteren Art. – Filmdienst

Der neue Film der Turbo-Kid-Regisseure ist weniger charmantes Nerdfest und umso mehr eindringliches und reflektiertes Genrekino. – Michael Fleig, critic.de

Selten sieht man hier Filme, die derart formvollendet in Spannung, Struktur, Drehbuch, Darstellung und Musik die richtigen Töne treffen. – Benedikt Thill, Press Play

Wir zeigen den Film selbstverständlich wieder in der englischen Originalfassung.

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