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Weird Xperience Open-Air: „Invasion aus dem Inneren der Erde“ und „Die Todesgöttin des Liebescamps“ am 12. Juli

infrasupermanJetzt geht es Schlag auf Schlag! Schon am kommenden Dienstag, den 12. Juli, sind wir nochmals beim Open Air Kino am Schlachthof dabei. Und wieder haben wir uns bei der Zusammenstellung der Film viel Mühe gegeben. Wir freuen uns schon sehr darauf, wieder wundervoll obskure Filmkunst unter freien Himmel zeigen zu dürfen. Los geht es um 19:45 Uhr mit „Invasion aus dem Inneren der Erde“, einem farbenfrohen Fantasy-Superhelden-Monster-Film Mischmasch aus Hongkong, welcher mitnichten zu den „schlechtesten Filmen aller Zeiten“ gehört, wie zwei bösmeinende Herren im Fernsehen behaupten. Ganz im Gegenteil bereit dieser von japanischen Super-Robotern inspirierte Genremix unglaublich gute Laune und bietet munteres Monsterverdreschen de luxe. Vergesst die Power Rangers, nur der Infra Superman ist der wahre Jakob.

13162486_1291634464197389_1609378130_nNach 10 Millionen Jahren Tiefschlaf erwacht eine außerirdische Prinzessin im Inneren der Erde und macht sich sogleich daran, mit ihren unzähligen Mutanten die Erde zu erobern. Die Menschheit scheint dem Untergang geweiht, doch ein Projekt des Wissenschaftler Chang verspricht Hoffnung: Der Professor implantiert einem jungen Kollegen allerhand Elektronik und schafft so den Infra-Superman, der neben exzellenten Kampfsportkenntnissen auch über Röntgenblick sowie eingebaute Todesstrahlen und Raketen verfügt.

13219687_1291634480864054_1517528311_nBodo Traber in der Splatting Image: „Visuelle und narrative Motivik springen ein bisschen zwischen Martial Arts, Fetischerotik, SF und Fantasy, der vor allem die heiße Unterweltfürstin Dämona (im Original: Prinzessin Elzibub), die dringenden Anspruch auf die Weltherrschaft erhebt, und ihr Hofstaat zu entstammen scheinen. Überhaupt liefert der Film einen grandiosen Best-of-Mix aus allen zeitüblichen Motiven, die das fernöstliche Genrekino der 70er Jahre erschüttert haben.“ Gezeigt wird die ungekürzte Fassung, da die alte deutsche Kinofassung aus Jugendschutzgründen um fast 9 Minuten gekürzt war.

 

plakatWeiter geht es um 21:50 Uhr mit einem Film, für den man nicht nur das ausgelutsche Wort vom „Kult“ in den Mund nehmen darf, sondern der auch bereits durch eine Ausstrahlung beim Kultursender Arte geadelt wurde. Die Leute dort erkennen eben wahre Kunst, wenn sie ihnen in Gestalt des „deutschen Bruce Lee“ Christian Anders ins Gesicht springt. Moment! Christian Anders? Genau: Der deutsche Schlagersänger, in dessen größtem Hit ein Zug nach Nirgendwo fahren durfte, hatte Ende der 70er große Pläne. Er wollte sich als Actionfilmstar etablieren und schuf so in Personalunion als Produzent, Drehbuchautor, Regisseur, Hauptdarsteller und Filmmusikkomponist (eben ein total filmmaker) zwei Klassiker der deutschen psychotronischen Films: Den Martial-Arts-Klopper „Die Brut des Bösen“ und „Die Todesgöttin des Liebescamps“, den wir diesmal zeigen.

todesgttin-des-liebescampsChristian Anders hat sich selbst die Rolle des Dorian auf den blondgelockten Leib geschrieben. Er ist der Chef-Jünger einer Frau, die sich „Die Göttliche“ nennt (gespielt von einer echten Göttin, nämlich dem Erotik-Superstar Laura Gemser). Sie ist das Oberhaupt einer „Liebessekte“. Dorians Aufgabe ist es neue, junge, und vor allem hübsche weibliche Mitglieder für die Sekte zu rekrutieren. Doch wie das so mit Sekten ist: Es ist nicht alles Friede, Freude, Eierkuchen. Wer sich weigert mit anderen Sektenmitgliedern Sex zu haben, wird ausgepeitscht und wer das Camp verlassen will, wird umgebracht. Doch irgendwann verliebt sich ausgerechnet Dorian in eine weibliche Neuanwerbung und will aussteigen. Keine gute Idee.

Die-Todesgoettin-des-Liebescamps_Heinz Klett vom Geheimen Filmclub Buio Omega schreibt: „DIE TODESGÖTTIN DES LIEBESCAMPS ist einer der Filme, deren Qualitäten durch eine Nacherzählung des Inhalts nicht zu vermitteln sind. Es sind vielmehr einige unglaubliche Musical-Nummern und Kabinettstückchen, wie eine derbe Entjungferungsszene, die den Film unvergesslich machen. Anders schauspielerische Leistung, seine Blicke, die Frisur… – dies alles brennt sich unauslöschlich ins Hirn des Betrachters.“ Wir zeigen die deutlich längere Exportfassung. Kleines Detail am Rande: Christian Anders spricht sich in diesem Film nicht selber, sondern wurde von Heiner Lauterbach (!) nachsynchronisiert.

Weird Xperience Open-Air: „Return of the Living Dead“/“Street Trash“-Double-Feature am 23. Juni

RotLDSchon am nächsten Donnerstag, den 23. Juni, ist es soweit: Unsere sommerliche Tournee beginnt mit dem großen Open-Air-Kino am Schlachthof, welches von den netten Menschen von der Schlachthof-Kneipe organisiert wird. Letztes Jahr hatten wir schon sehr viel Spaß dort und umso mehr freuen wir uns, auch diesmal wieder dabei sein zu dürfen. Und das nicht nur ein-, sondern gleich zweimal!

Für unsere erste Station haben wir Euch ein schönes 80er-Jahre-Fun-Splatter-Paket geschnürt. Los geht es um 19:45 Uhr mit einem echten Klassiker: „Return of the Living Dead“ von 1985. Der junge Freddy hat als Hilfskraft in einem medizinischen Versandhaus angefangen. Sein älterer Kollegen erzählt der ihm eine unglaubliche Geschichte: Der Film „Night of the Living Dead“ beruht auf Tatsachen und nur weil die Army Druck gemacht habe, sei die Geschichte ein wenig verändert worden. Als Beweis zeigt er ihm im Keller einige Fässer, in denen mumifizierte Zombies liegen. Vor schrecks tösst Freddy gegen einen der Behälter, woraufhin aus diesem Gas ausströmt. Kurz darauf bricht die Hölle los.

Der Film beruhte ursprünglich auf einem Roman des „Night of the Living Dead“-Co-Autoren John Russo und sollte von Tobe „Kettensägenmassaker“ Hooper verfilmt werden. Doch dann kam alles anders: Drehbuchautor Dan O’Bannon – der mit seinen Drehbüchern zu „Alien“ und John return_of_the_living_dead_Bild2Carpenters Spielfilmdebüt „Dark Star“ bereits für reichlich Furore gesorgt hatte – nahm auf dem Regiestuhl Platz, krempelte den Stoff ordentlich um und fügte Punkmusik, nackte Brüste, schleimig-schöne Effekte und jede Menge schwarzen Humor hinzu. Außerdem kreierte er für seine Zombies den unsterblichen Zombie-Ruf nach „BRAAAAAAAINS“. Kurzum, der Wechsel hinter den Kulissen erwies sich als Glücksfall und ein Kultfilm war geboren. Wer könnte je Linnea Quigleys Punkerin Trash und ihren legendären Striptease auf dem Friedhof vergessen? Den „Tar-Man“ im Keller? Oder die Bitte „Send in more cops!“? Der „Splattick“-Spaß war auch an den Kinokassen erfolgreich und bis 2005 sollten noch vier Fortsetzungen folgen, von denen aber – vielleicht mit Ausnahme des ernsthaften dritten Teils mit Mandy Clarke, dem erotischsten Zombie der Filmgeschichte – keiner dem Original auch nur im Entferntesten das Wasser reichen konnte.

return_of_the_living_dead_Bild3„THE RETURN OF THE LIVING DEAD ist ein Glücksfall, der in dieser Form nur während eines äußerst kurzen Moments zu Beginn der Achtzigerjahre möglich war: Er ist blutig, ohne jedoch monothematisch die unstillbare Lust der selbsternannten Gorehounds zu befriedigen, er ist lustig, ohne allzu albern zu werden, er ist parodistisch, ohne jedoch nur noch als „Film zweiter Ordnung“ wahrgenommen werden zu können und seine Wurzeln im Horrorfilm völlig zu kappen.“ – Oliver Nöding, Remember It For Later

“‘The Return of the Living Dead’ is a very well written film that ties together it’s influences and wraps them up in one package that is distinctly 80s feeling but timeless at the same time.” – Ian Jane, Rock! Pop! Shock!

STREET-TRASHDanach geht es um 21:50 Uhr gleich weiter mit den zwei Jahre später entstanden Underground-Klassiker „Street Trash“, der ebenfalls Humor mit ekligen Spezialeffekten kombiniert. Angeführt von dem Vietnamveteran Bronson lebt eine Gruppe Obdachloser auf einem New Yorker Schrottplatz. Diesen werden von dem Besitzer eines nahegelegenen Spirituosengeschäft Flaschen mit der Aufschrift „Viper“ verkauft, die dieser ins einem Keller gefunden hat. Doch schnell stellt sich heraus, dass „Viper“ eine fiese Nebenwirkung hat: Wer davon trinkt, der schmilzt..

„Street Trash“ stellt die bisher einzige Regiearbeit des Kameramannes James Muro dar, der u.a. Filme wie den oscar-prämierten „L.A. Crash“ oder den Western „Open Range“ fotografiert hat. Zusammen mit Filmen wie „Planet Saturn lässt street_trash_bildschön grüßen“, „Slime City“ und „Body Melt“ gehört er zum sehr überschaubaren Subgenre der Melt Movies. Ekelige Spezialeffekte, fliegende Penisse, in Toiletten zerfließende Menschen, derber Humor, gleichzeitig aber eben auch viel Liebe zum Detail und eine gute Geschichte zeichnen diesen – auf beste Art und Weise – „geschmacklosen“ Film aus. Zudem ist er eine wunderbare Ergänzung zu „Planet Saturn lässt schön grüßen“, den wir ja erst am Anfang des Monats in unserer regulären Reihe gezeigt haben.

„Kein Filmtitel war je passender als dieser. ’Street Trash’ ist genau das: Straßenmüll! Und zwar die Sorte, die ihr mit nach Hause nehmt, um sie euren kaputten Kumpeln zu zeigen. Für normale … ach kommt, die würden den Film nicht mal mit der Kneifzange anfassen. Der Rest weiß bescheid. Und falls es dem aufmerksamkeitsdefizitären Trashhasen nicht aufgefallen ist: Hier hat’s Gore & Glotter, Vietnam & Sprüche, Sex, Gewalt und abbe Pimmel! Schnaps holen, anschalten, abgehen!“ – Hudson, filmflausen.de

„Was für ein krankes Stück Film! Street Trash strotzt vor einem schrägen Humor, der teilweise schon echt heftig ist. Die kruden Splattereffekte unterstreichen das noch zusätzlich, denn wo sonst bekommt man einen Pathologen zu sehen, der aus seinen zu untersuchenden Objekten Skulpturen baut?“ – Carsten Henkelmann, Sense of View

Weird Xperience im November: „Das Grauen kommt nachts“

71WpRiEBlUL._SL1024_Schon am nächsten Freitag, den 13. November (wir hoffen mal, dass das kein schlechtes Omen ist) geht es mit Weird Xperience in der etage3 des Kulturzentrum Lagerhaus weiter. Diesmal haben wir einen ganz besonderen Kracher im Gepäck, bei dem es sich lohnt, dass unser DJ Wolfinger den ersten Gästen bereits liquide Erfrischungen versprochen hat. Einlass ist um 20:00 Uhr, die Show startet mit unserer gewohnten Einführung um 20:30 Uhr. Nach dem Film gibt es wieder Musik und Gelegenheit um zu Chillen, zu Tanzen und den gesehen Irrsinn verarbeiten.

Dr. Herbert Lyutak (Mickey Hargitay) ist ein Serienkiller, der versucht, junge Mädchen zu vergewaltigen, und sie dann umbringt. Gleichzeitig arbeitet der Psychiater aber auch eng mit der Polizei zusammen, die vergeblich versucht, die Morde aufzuklären. Als eines Tages ein Mord geschieht, der nicht auf Lyutaks Konto geht, versucht er, auf eigene Faust herauszufinden, wer dahintersteckt. Dabei dreht sich die Spirale von Mord und Wahnsinn immer schneller…

vlcsnap-00069Wer es nicht schafft, in den Rausch, den der Film auslösen kann, einzutauchen, lustvoll zu delirieren und sich einfach vom überbordenden Wahnsinn mitreißen zu lassen, der wird nur kopfschüttelnd davorstehen und diejenigen, die von „Das Grauen kommt nachts“ so begeistert schwärmen, als arme Irre abstempeln. Er wird nur die abstruse, zum Teil hoffnungslos unlogische Handlung sehen, ohne sich an ihrer Bizarrheit erfreuen zu können. Er wird nicht den herrlichen Irrsinn sehen, der sich von der Leinwand auf jene Enthusiasten ergießt, die sich dem Film bedingungslos öffnen.

vlcsnap-00130Regisseur Renato Polselli zeigt eine andere Welt. Eine, in der das Delirium regiert, und die Akteure nicht mehr aus seinen Krallen entlässt. „Das Grauen kommt nachts“ ist kein Film für jedermann. Die einen werden ihn als langweiligen und unglaublich schlecht gemachten Müll abtun. Andere werden sich über den Film und seine offensichtlichen Unzulänglichkeiten schieflachen, um ihn anschließend als „Trash“ abzufeiern. Und dann gibt es noch die, denen seine somnambule Seltsamkeit ins Herz schleicht.

„Unglaublich, unfassbar, unbeschreiblich! Es entzieht sich meiner Kenntnis, welche Stoffe sich Regisseur Renato Polselli und die anderen Verantwortlichen durch sämtliche Körperöffnungen gezogen haben, aber dieser Film sprengt mir die Positronik aus dem Schädel!“Filmclub Bali

„Ein echter Kracher mit hohem Spaß-Faktor. Ein unglaublicher Film, der mittlerweile schon Kultstatus genießt.“Die-besten-Horrorfilme.de

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Weird Xperience im September: „Two Thousand Maniacs!“/“She-Devils on Wheels“

Am 11. September feiern wir Premiere in unserer neuen Spielstätte, der etage3 im Kulturzentrum Lagerhaus. Für das erste Mal haben wir Euch etwas besonderes mitgebracht: Ein Herschell-Gordon-Lewis-Double-Feature.

Herschell Gordon Lewis ist nicht nur der „Erfinder“ des Gore-Films, sondern für den Papst des schlechten Geschmacks, John Waters, einer der beiden größten Regisseure der USA. Der andere ist Russ Meyer, mit dessen „Faster Pussycat, kill, kill..“ wir unsere Reihe vor vier Jahren im City 46 begannen. Da ist es nur logisch, wenn die erste Vorstellung in der etage3 sich nun dem Herrn Lewis widmet.

two-thousand-maniacsWir starten mit einem seiner bekanntesten Film: „Two Thousand Maniacs!“, den er selber als seinen gelungensten Film ansieht. Hier geht es um eine Gruppe Touristen aus dem Norden der USA, die es in die kleine Stadt Pleasant Valley im tiefsten Redneck-Süden verschlägt. Dort sollen sie die Ehrengäste einer großen Feier sein, die dem 100sten Jahrestag der Zerstörung der Stadt durch Yankee-Truppen gedenkt. Mit größter Freundlichkeit und Zuvorkommen werden die Gäste von den Bewohnern des Städtchens Pleasant Valley empfangen. Da wir uns aber in einem von Herschell Gordon Lewis Gorefilmen befinden und dieser auch noch „Two Thousand Maniacs!“ (mit Ausrufezeichen) befinden, kann man sich denken, dass hinter der südstaatlichen Gastfreundschaft ein blutiges Geheimnis steckt…

Mit „She-Devils On Wheels“ drehte Lewis 1968 einen hierzulande wenig bekannten Beitrag zum weiblichen Biker-Gang-Film. Die Regeln der female Outlaw Gang The Man Eaters sind einfach: Die schnellste Bikerin sucht sich einen Mann aus für eine Nacht aus und verlieben ist nicht. Als Neuzugang Karen letztere Regel bricht, bekommt das ihrem Favoriten schlecht und sie muss ihre Loyalität beweisen. Die Lage spitzt sich weiter zu, als plötzlich eine männliche Biker Gang auftaucht und den Man Eaters ihr Territorium streitig macht. Herschell Gordon Lewis mischt in diesem Film she-devils-on-wheelstypische Juvenile-Delinquency-Elemente mit Horror und Gewalt und lässt dies alles in ein großartiges Finale münden.

Nachdem Herr Lewis seine Karriere mit einer Reihe Nudisten-Filme begann und dann mit seinem frühen Splatterfilmen Kultstatus erlangte, wandte er sich Ende der 60er auch „sozial relevanten“ Themen zu. Allerdings in der ihm eigenen Art. D.h. viel Exploitation und wenig Geld. Neben Jugendkriminalität, Geburtenkontrolle, Frauentausch oder der Musikindustrie, eben auch den populären Bikerfilmen. Nebenbei inszenierte er noch Kinderfilme (!), bevor er 1970 wieder zum Geschmatter zurückkehrte. Nach einer langen Pause in den 80er und 90er Jahren, war er im neuen Jahrtausend mit der Fortsetzung seines ersten Hits „Blood Feast“ und der splatterigen „Uh! Oh! Show“ wieder zurück auf dem Regiestuhl.

Einlass ist am Freitag, den 11. September ab 20:00. Die Show beginnt um 20:30 Uhr. Natürlich gibt es von uns vorweg wieder eine kleine Einführung und nach dem zweiten Film haut Euch DJ Wolfinger die passenden Töne um die Ohren. Wer noch Lust hat zu bleiben, kann das Tanzbein schwingen oder sich gemütlich niederlassen, um bei einem süffigen Getränk ein wenig zu Plauschen.

Weird Xperience kehrt zurück… im Juni!

germanangstWeird Xperience ist zurück und holt im Juni gleich mal zu einem mächtigen Doppelschlag aus. Am Samstag, den 6. Juni sind wir wieder dort zu Gast, wo vor drei Jahren alles begann: Im Kommunalkino City 46. Dort präsentieren wir einen „Cinema Obcure“-Tag. Hier zeigen wir neue Filme und einen Mitternachtskino-Klassiker.

Freut Euch auf den blutigen Horror-Trip „Let Us Prey“, den surrealen Albtraum „Horsehead“, den langerwarteten „German Angst“ der Herren Buttgereit/Marschall/Kosakowski und den Mitternachtskino-Klassiker „Singapore Sling“.

Nur ein paar Tage später, am Mittwoch, den 10.6. zieht es uns an die frische Luft. An diesem Tag werden wir im Rahmen des Open-Air-Kinos in der Arena am Schlachthof drei Klassiker des „obskuren und absonderlichen“ Filmes zeigen.

tcmWir starten mit einem der ungewöhnlichsten Godzilla-Filmen, die je entstanden sind: Den psychedelischen „Frankensteins Kampf gegen die Teufelsmonster“ von 1971. Ebenfalls aus den goldenen 70ern stammt einer der legendären Klassiker des Terrorkinos: Tobe Hoopers berühmt-berüchtigter „Texas Chainsaw Massacre“, der nach langen Jahren endlich vom Index gestrichen wurde und nun wieder öffentlich gezeigt werden darf. Und als Abschluss eines langen abends unter freiem Himmel macht „The Toxic Avenger“ Tromaville sicher. Wir hoffen mal auf gutes Wetter.

Mehr Infos zu den Filmen erhaltet Ihr hier in den nächsten Tagen.

Weird Xperience präsentiert: Das Phantastival Bremen (05.-08. Dezember)

Phantastival_CoverLetztes Jahr wurden Stefan und ich vom Kino gefragt, ob wir neben der „Weird Xperience“-Reihe, nicht auch Lust hätten, bei der Organisation eines Filmfestivals für Horror, Fantasy und Science Fiction mitzuarbeiten. Natürlich hatten wir und das letztjährige Phantastival hat uns eine Menge Freude bereitet. Gut, die Zuschauerzahlen hätten insgesamt etwas besser sein können, aber für einen ersten Versuch war das schon nicht schlecht, und Filme wie „Zombies From Outer Space“ und „The Whisperer in Darkness“ waren sehr gut besucht.

Umso mehr waren wir dann in diesem Jahr darüber erfreut , dass es auch 2013 ein Phantastival gibt, welches nun zwischen dem 05. und 08. Dezember stattfindet. Es ist sogar das 10., denn das erste Phantastival fand bereits 1991 statt, lag dann aber viele Jahre brach. Stefan und ich sind, wie gesagt, seit dem letzten Jahr dabei und werden auch vor jeder Vorstellung etwas über den Film erzählen und die Verlosungen leiten. Wir beißen auch nicht, d.h. wer mag kann uns gerne während des Festivals ansprechen, Fragen stellen, Kritik äußern oder auch z.B. Vorschläge für die „Weird Xperience“-Reihe machen.

Die Vorbereitungen laufen schon seit einigen Monaten und ich finde, wir haben ein ziemlich gutes Paket zusammengeschnürt. Wir konnten sogar die OFDb als Partner gewinnen, die mit einem Verkaufsstand anwesend sein wird und uns auch mit zahlreichen Gewinnen für Verlosungen ausgestattet hat. Herzlichen Dank dafür! Ebenfalls neu ist die „Phantastival-Lounge“ im ehemaligen Saal 3 des Citys, wo heute die Filmschule untergebracht ist. Wer mag, kann sich dort zwischen den Filmen zurückziehen, klönen, Musik hören oder unsere Trailershow ansehen.

Für den diesjährigen Vortrag konnten wir Georg Seeßlen nach Bremen holen, auf den ich mich persönlich sehr freue. Immerhin war eins der ersten Filmbücher, die ich mir als kleiner Junge von meinem sauer angesparten Taschengeld gekauft habe, sein „Mord im Kino“ über den Detektivfilm. Seitdem haben mich seine zahlreichen Veröffentlichungen und Essays durch mein ganzes Filmliebhaber-Leben begleitet. Außerdem haben wir eine waschechte Weltpremiere auf die wir ganz besonders stolz sind: Jörg Buttgereits neustes Werk „Kannibale und Liebe“. Ein Kurzfilmprogramm gibt es auch, wo es ordentlich was auf die Ohren gibt. Z.B. ein sehr gelungenes Video mit der Musik der Gruppe Sospetto und den tollen Kurzfilm „Liebe, Tod, Abendbrot“ der talentierten Hanna Seidl.

Wir würden uns freuen, viele Zuschauer beim Phantastival begrüßen zu können. Wer mag, kann gerne über Facebook oder andere soziale NetzwerkeWerbung für uns machen. Wir sind da über jede Hilfe dankbar. Es gibt auch eine Homepage (http://phantastival.city46.de/) und auf Facebook ist das Phantastival als Event (https://www.facebook.com/events/181393342066706/) eingetragen.

Hier das Programmheft (zum Vergrößern drauf klicken):

Phantastival_Programmheft Noch ein kurzer Hinweis zu „regulären“ Reih: Im Dezember wird es leider aufgrund des Phantastivals keinen eigenständigen „Weird Xperience“-Film geben. Der für Dezember vorgesehene „Horror Infernal“ von Dario Argento wird auf Januar verschoben.

Weird Xperience Spezial: DELIRIA ÖVER BREMEN

Am 27. Oktober wird es, zusammen mit dem “Deliria-Italiano.de”-Forum, eine “Weird Xperience”-Sondervorstellung geben!

 

Deliria-Italiano.de & Weird Xperience präsentieren:

DELIRIA ÖVER BREMEN

Liebe Interessierte,

die heißesten Riffs spielt das Leben! Endlich konnten wir Trash und seine Gang zu einer Stippvisite anlässlich unseres Forentreffens gewinnen, und das gleich im Endzeit-Action-Doppelpack des italienischen Genrespezialisten Enzo G. Castellari – live, in Farbe und 2D!

Am 27.10.2012 findet in der Hansestadt Bremen das dritte offizielle Forentreffen von deliria-italiano.de statt:

– DELIRIA ÖVER BREMEN –

Erneut nicht fehlen wird natürlich unser mittlerweile inoffizielles Forenmaskottchen George Eastman, mit dem es im ersten Film ein Wiedersehen gibt. Also sattelt eure Totenkopfmofas und erscheint zahlreich, pünktlich und am besten selber oder doch gleich persönlich.

Das Forentreffen ist natürlich öffentlich und ein Jeder ist gern gesehener Gast.

Die deliria-italiano-Crew freut sich auf euch.

Das Double-Feature wird selbstverständlich auf 35mm und mit kleinem Rahmenprogramm gezeigt.
Das Ganze startet am 27.10. um 13:30 Uhr im City 46, und wir freuen uns über jeden Gast.

Gezeigt werden:

The Riffs – Die Gewalt sind wir! (Italien 1982)

The Riffs – Flucht aus der Bronx (Italien 1983)

Regie bei beiden Teilen führt Action-Spezialist und Kult-Regisseur Enzo G. Castellari.